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Stadt wird Einrichtung eines Sperrbezirks für Mündelheim beantragen
Seit über zwei Jahren existiert im Bereich der Mannesmannstraße in Duisburg-Mündelheim ein Straßenstrich. Täglich bieten dort mehrere Prostituierte ihre Dienste an. Infolge dessen sind die Bewohner, vor allem auch Kinder und Jugendliche, mit Belästigungen durch Prostituierte und Freier sowie umfangreiche Verschmutzungen durch gebrauchte Kondome konfrontiert.
Seit den ersten Beschwerden im Jahre 2013 gab es eine Vielzahl von Einsätzen des Bürger- und Ordnungsamtes sowie der Polizei, um die Situation vor Ort zu verbessern. Alle Bemühungen waren leider nur von kurzfristigem Erfolg.
Da die Belästigungen andauern und eine Gefährdung für Kinder und Jugendliche nicht ausgeschlossen werden kann, wird Rechtsdezernentin Dr. Daniela Lesmeister nun für die Ortsteile Mündelheim, Ungelsheim und Hüttenheim die Einrichtung eines Sperrbezirks bei der Bezirksregierung Düsseldorf zu beantragen. Hierdurch soll die Ausübung der Straßenprostitution verboten werden.
Oberbürgermeister Sören Link begrüßt dies: „Ich bin froh, dass wir nach vielen Vorarbeiten diesen Schritt nun endlich gehen können. Die Beantragung des Sperrbezirks erfolgt in enger Abstimmung mit den Bürgervereinen im Duisburger Süden. Für die konstruktive Zusammenarbeit möchte ich mich bei ihnen bedanken.“
Bei einem gemeinsamen Gespräch am heutigen Tage, an dem neben Rechtsdezernentin Lesmeister auch ein Vertreter der Bezirksregierung Düsseldorf teilnahm, wurde das Ausmaß der Prostitution und die damit verbundenen Belästigungen noch einmal ausführlich besprochen. Den städtischen Vertretern wurde durch die Bürgervereine eine umfangreiche Dokumentation zu den Auswirkungen des Straßenstrichs übergeben. Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse wird das Bürger- und Ordnungsamt den Antrag kurzfristig erstellen und an die Bezirksregierung Düsseldorf übersenden. Mit einem positiven Bescheid wird dann innerhalb weniger Wochen gerechnet.
Dienstag, 07.04.2026
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