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Bildergalerie vom Schützenfest 2003 bald zu sehen - 18.09.2003 - 09:24
vogelschiessen03 Die Schützenhochburg Mündelheim ist Publikumsmagnet für nah und fern.
Freitag, 50 Jahresfeier der Jungschützen. Michael Weicht und Jupp Michels präsentieren die neue Fahne. Samstag und Sonntag, mit verschiedenen Highlight?s aus der Schützenbruderschaft. Den Zapfenstreich kurz vorm Sonnenuntergang sollte keiner verpassen. Dann am Montag der Klompenball inkl. dem Klompenumzug der Kinder. Peter Fehmer begrüßt die Kinder im Festzelt. Wie man sieht, Mündelheim ist wieder Hochburg der Veranstaltungen. Photos sind in der Bildergalerie gemischt zu sehen. Pressetexte sind der NRZ entnommen. Sonja Volkmann (NRZ) hat diese lebhaft und für jeden nachvollziehbar geschrieben. Hier ein paar Auszüge:

Jungschützen an der Gulaschkanone
28.08.2003 /NRZ LOKALAUSGABE / DUISBURG
JUBILÄUM / Die junge Abteilung bei den St. Sebastianern Mündelheim-Ehingen feiert ihr 50-jähriges Bestehen. "Ach, das war doch eine schöne Zeit." Damals. Wenn Aloys Siepmann an die frühen 50er Jahre, Erbsensuppe aus der großen Gulaschkanone und die offizielle Gründung der Jungschützenabteilung bei der St. Sebastianus Bruderschaft Mündelheim-Ehingen denkt, kann er sich ein Grinsen nicht verkneifen. Es muss aber auch zu schön gewesen sein - das ganze Drumherum.Siepmann (68) und Engelbert Dornbach (69) waren von Beginn an dabei. Männer der ersten Stunde. Zum 50-jährigen Jubiläum der Jungschützen kommen die Geschichten von damals bei ihnen und ihren Nachfolgern natürlich wieder frisch auf den Tisch."Weißt du noch: unser erster Gang nach Angermund?" setzt Dornbach an. Die Jungschützen gab es zu dem Zeitpunkt noch gar nicht. Zu siebt sind sie los marschiert. "Einer von uns hatte eine Freundin in Angermund," erklärt der 68-Jährige. Die hatte eine wichtige Information: Es gibt Erbsensuppe aus der Gulaschkanone.Nun wollten die Mündelheimer Schützen beim Fest aber nicht als kläglicher Haufen neben den anderen Gruppen stehen. "Da haben wir eben Leute am Wegesrand angesprochen, ob sie mitkommen wollen," verrät Dornbach. So wuchs die Gruppe mit jedem Kilometer.Aus der eher unorganisierten Gruppe junger Schützen wurde 1953 die Abteilung der Jungschützen gegründet. "Die Hütte war voll", meint Siepmann. Auf 30 bis 35 Schützen schätzt Dornbach die Zahl derer, die sich seinerzeit in den Saal bei Kreifelts gequetscht hatten. Helmut Claude sollte die neue Truppe zusammenhalten.Die Funktion hat heute Michael Weicht. Der Jungschützenmeister sich hat mit seinen Schützenbrüdern mächtig für das anstehende Jubiläumsfest im September ins Zeug gelegt. "Seit zwei Jahren haben wir für eine neue Standarte gesammelt," erklärt Weicht. Das gute Stück soll am Freitag, 19. September, geweiht werden.Zu dem Anlass haben sich schon wichtige Gäste angekündigt. Domvikar Robert Kleine will kommen, der erste Jungschützenmeister Gerd Dettlaff hat sich angemeldet und auch der erste Prinz, Helmut Hegemann, kommt aus Paderborn angereist.Der war erst kurz vor seinem Vogelschuss in die Mündelheimer Bruderschaft eingetreten, erinnern Dornbach und Siepmann an den Protest, den diese spontane Aufnahme seinerzeit ausgelöst und einige Schützen zum (zeitlich begrenzten) Austritt bewogen hatte. Geschichten, über die beim Fest sicher noch mancher spricht. (sovo)

König Wolfgang Jansens Schonfrist ist vorbei
12.09.2003 / NRZ LOKALAUSGABE / DUISBURG
FESTE / Am nächsten Wochenende muss der neue Würdenträger aus Mündelheim-Ehingen seinen Job antreten. Auf den Tag genau eine Woche bleibt Wolfgang Jansen noch Zeit, um sich mental auf seinen großen Auftritt vorzubereiten. Von Samstag, 20., bis Montag, 22. September, muss der neue königliche Würdenträger der St. Sebastianer Schützenbruderschaft Mündelheim-Ehingen seine grünen Männer und Frauen im Griff haben.Am nächsten Montag beginnen die Mündelheimer Hände damit, die Kränze und anderes Schmuckwerk zu erstellen - für alle Beteiligten eine ebenso kommunikative wie arbeitsintensive Aufgabe.Offizieller Start ist das Treffen am Samstag um 15 Uhr am Bootshaus Ehingen. Da bleiben die versammelten Schützen aber nicht lange. Für 16.3 0 Uhr ist die Kranzniederlegung am Ehrenmal festgelegt, eine halbe Stunde später wird der König mitsamt Königin Veronika "aus dem Garten herausgespielt", wie es im Fachjargon der Schützen heißt.Nach der Messe ist die erste große Party im Zelt. Der Sonntag beginnt traditionsgemäß mit dem Wecken zu nachtschlafender Zeit. Für die Fahenschwenker ist der besagte Tag ein wichtiges Datum.Denn nach dem obligatorischen Kirchgang wird die Bezirksmeisterschaft im Schwenken ausgetragen. Um 14 Uhr eröffnen die Sebastianer das Zeltcafe, und ab etwa 18 Uhr kann man sich die große Parade angucken. Danach: Krönungsparty, Teil II.Am Montagmorgen haben die Kinder das Sagen auf dem Fest. 250 kleine Mündelheimer und Ehinger werden zum großen Kinderklompenball erwartet. Jetzt nähert sich das Fest dem Ende. Nach Erbsensuppe und Antreten beginnt um 19.30 der Abschlussball. (sovo)
Im Schottenrock zum Klompenball

22.09.2003 /NRZ LOKALAUSGABE / DUISBURG
SCHÜTZENFEST / Stilbewusst, wie die Ehinger sind, hatten sie auch einen Dudelsackspieler der Rhinearea Pipes and Drums dabei. Die Highlander waren los am Montagmorgen in Ehingen. Die Königskompanie der St. Sebastianer erinnerte sich der geografischen Begebenheiten ihres Stadteils - Ehingen liegt höher als Mündelheim - und zog im Schottenrock zum Klompenball im Festzelt.800 Gäste beim KrönungsballStilbewusst, wie die Ehinger sind, hatten sie auch gleich einen Dudelsackspieler der Rhinearea Pipes and Drums dabei, der für den richtigen Marschtakt sorgte. Die Aufmerksamkeit war ihnen garantiert, die Idee ein voller Erfolg. Ein voller Erfolg war auch das Schützenfest, das die St. Sebastianer im Süden feierten. Eingeschlagen ist nicht nur die Band "Citysounds", die die 800 Gäste am Samstagabend beim Krönungsball auf die Tanzfläche lockte. Auch das neue Zelt, das neben 600 Quadratmetern unter der Plane auch noch eine 200 qm große Terrasse hatte, die begeistert angenommen wurde. Kein Wunder, bei den Temperaturen. Eindrucksvoll auch der Zapfenstreich, bei dem St. Sebastianer 110 Pechfackeln entzündeten, um für feierliche Stimmung zu sorgen.Und am Sonntagmorgen konnten die Gäste nicht nur die Jagdhornbläser bewundern, die König Wolfang Jansen ein Ständchen brachten, sondern auch einen Falkner, der einen Adler und einen Falken mit auf die Festwiese brachte. Ehrungen standen beim Schützenfest auch auf dem Programm.Ehrungen standen auch auf dem ProgrammFür 40-jährige Mitgliedschaft wurden Wilfried Kamp, Franz-Josef Broden, Anton Rösel, Herbert Brauweiler und Willi Zgorzelski geehrt. Das silberne Verdienstkreuz erhielt Peter Hermes und Manfred Webers wurde das große Band zum Sebastianerorden verliehen, nachdem er sich knapp ein Vierteljahrhundert um die Schützenkasse verdient gemacht hat. (auf)

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