Krefelder Rat macht den Weg für das Kraftwerk frei
Quelle: WAZ Du-Süd vom 14.01.2010, Florian Müller
Sein gemeindliches Einvernehmen, so das Amtsdeutsch, für den Kohlekraftwerksbau in Uerdingen hat der Rat der Stadt Krefeld in einer Sondersitzung erteilt. Lediglich die Grünen und die Linken sprachen sich geschlossen gegen das Projekt aus.
Sein gemeindliches Einvernehmen, so das Amtsdeutsch, für den Kohlekraftwerksbau in Uerdingen hat der Rat der Stadt Krefeld in einer Sondersitzung erteilt. Zuvor gab es eine lange Diskussion über das umstrittene Projekt und eine geheime Abstimmung: Lediglich die Grünen und die Linken sprachen sich geschlossen gegen das Projekt aus.
38 Ratsmitglieder stimmen für das Kraftwerk, 17 Stimmen und eine Enthaltung konnten das Vorhaben der 750 Megawattstunden-Anlage, das von mehr als zwei Dutzend Stadtwerken verwirklicht werden will, nicht stoppen. Unterdessen haben BUND und Niederrheinischer Umweltschutzverein (NUV) in einer Pressekonferenz zuvor bekräftigt, gegen das Steinkohlekraftwerk nötigenfalls zu klagen. In Vorbereitung sind zunächst Einwendungsformulare, die mit einer Auflage von 100 000 Stück in Krefeld und Duisburg verteilt werden sollen.