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Derzeit befindet sich eine kolumbianische Delegation in NRW, welche in Zusammenarbeit mit Miserio und FIAN (FoodFirst Informations- und Aktions-Netzwerk) Informations- und Diskussionsveranstaltungen zur Problematik der Steinkohle-Herkunft und den dortigen Arbeitsbedingungen organisieren.
Zeugen berichten über den Kohletagebau in Kolumbien.
Die kolumbianische Mine Cerrejón exportiert seit vielen Jahren große Mengen Steinkohle nach Deutschland. Ein lukratives Geschäft für beide Seiten. Die Rechte der lokalen Bevölkerung jedoch werden häufig missachtet. Die Gemeinschaftsvertreter Yoe Jefferson Arregoces Ustate und Wilman Palmezano Arregoces berichten über den schwierigen Kampf für angemessene Entschädigigungen, faire Umsiedlungen und die Anerkennung begangenen Unrechts.
Trotz Klimadebatte setzt Deutschland weiter auf Steinkohle. Mehr als zwanzig neue Kraftwerke sollen gebaut werden. Kohleimporte nehmen immer weiter zu - vor allem aus Ländern wie Russland, Südafrika und Kolumbien. Neben dem Klima ignoriert Deutschland dabei auch die Situation der Menschen in den Abbaugebieten.
Zusammen mit dem Niederrheinischen Umweltverein (NUV) in Krefeld, findet diesen Freitag auch in Krefeld eine entsprechende Veranstaltung statt.
Freitag, 23. Oktober 2009, 19:00 Uhr
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V.i.S.d.P.: Sebastian Rötters und Ulrich Grubert
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Samstag, 11.04.2026
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