Bayer baut Trasse für Versorgungsleitungen zum Transport von Kohlenmonoxid u. Erdgas durch den Rhein -24.09.2006 - 08:40
PRESSEMITTEILUNG DER FIRMA BAYER vom 19.09.2006
DIENSTAG - 19.09.2006
Vorgezogene Genehmigung und Baubeginn in Krefeld-Uerdingen:
Bau einer Trasse für Versorgungsleitungen durch den Rhein
Abschluss der Bauarbeiten bis Ende Oktober 2006
Der Chemieparkbetreiber Bayer Industry Services und der Energieversorger Wingas haben mit dem Bau einer rund 410 Meter langen Verbindungstrasse durch den Rhein begonnen. Der so genannte Düker ? ein betonummanteltes Rohrleitungsbündel ? wird den Fluss zwischen Krefeld-Uerdingen und Duisburg-Mündelheim in Höhe des Stromkilometers 766,7 queren. Er enthält Rohre, die später für eine geplante Kohlenmonoxid-Leitung und eine ebenfalls geplante Erdgasleitung genutzt werden sollen.
Der Düker wird zunächst am Duisburger Rheinufer vorgefertigt und anschließend mit Seilwinden in einen rund fünf Meter tiefen Graben ins Rheinbett gezogen. Die Arbeiten sind von den zuständigen Behörden genehmigt und werden den Schiffsverkehr nicht beeinträchtigen. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Oktober 2006.
Der Düker ist Teil eines Gemeinschaftsprojektes von Bayer MaterialScience, Bayer Industry Services, Wingas und EPDC (European Pipeline Development Company) für den Bau von insgesamt drei Versorgungsleitungen. Während das Genehmigungsverfahren für das Gesamtprojekt derzeit noch läuft, haben die Behörden dem vorgezogenen Bau des Dükers zugestimmt, damit diese Verbindungstrasse noch außerhalb der hochwassergefährdeten Zeit entstehen kann.
Das Verbundprojekt umfasst folgende Vorhaben: Bayer plant eine rund 70 Kilometer lange Pipeline zwischen den Chemieparks in Dormagen und Krefeld-Uerdingen zum Transport von gasförmigem Kohlenmonoxid (CO). EPDC will eine öffentlich geförderte Propylenleitung von Rotterdam ins nördliche Ruhrgebiet verlegen; Wingas hat den Ausbau ihres bestehenden Erdgas-Fernleitungsnetzes zur Versorgung des Chemiestandortes Krefeld-Uerdingen beantragt.
Durch das gemeinsame Vorgehen kann der Einfluss auf die Natur minimiert werden. Außerdem entstehen Synergieeffekte in Planung, Genehmigung und Bau. Durch eine überregionale Pipeline-Infrastruktur können bestehende regionale Engpässe in der Rohstoffverfügbarkeit beseitigt werden. Das Gemeinschaftsprojekt dient unter anderem dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Chemiestandortes Krefeld-Uerdingen und somit der Sicherung des Industriestandortes NRW. Damit hat das Vorhaben eine große Bedeutung für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen.
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