WJT 2005 - 09. August - Ankunft der Gäste aus Neukaledonien -10.08.2005 - 12:15
Liebe Mündelheimerinnen und Mündelheimer!
Wir möchten gerne dieses Portal in den nächsten Tagen nutzen, um über die Erlebnisse mit unseren Besucherinnen und Besuchern aus Neukaledonien anlässlich des Weltjugendtages 2005 zu berichten.
Zunächst möchten wir Sie und euch jedoch noch ein wenig über das Land Neukaledonien informieren:
Fläche 19.103 qkm.
Bevölkerungszahl 209.222 (2000).
Bevölkerungsdichte 11,3 pro qkm.
Hauptstadt Nouméa.
Einwohner: 76.300 (1996).
Geographie:
Neukaledonien ist eine Inselgruppe vor der australischen Nordostküste. Die gesamte Hauptinsel wird von einer kristallinen serpentinenartigen Bergkette durchzogen. Die Westhälfte ist verhältnismäßig flach und mit Gummibäumen bewachsen, die Ostküste ist gebirgig und bietet palmengesäumte Strände. Rund 48 km südöstlich von Neukaledonien liegt die Ile des Pins (Kunie), die für ihre Tropfsteinhöhlen mit Stalagmiten und Stalaktiten bekannt ist. Die Loyauté-Inseln Ouvéa, Lifou und Maré liegen östlich der Hauptinsel. Die übrigen Inseln sind die Chesterfield-Gruppe, die Huon-Gruppe, Hinter, Matthew und Walpole.
Staatsform:
Französisches Übersee-Territorium (Territoire d'outre-mer/T.O.M.) mit begrenzter Selbstverwaltung seit 1956. Übergangsstatut, das der Insel weitgehende Autonomie gewährt, seit 1998. Parlament (Congrès territorial) mit 54 Mitgliedern. Zwei Vertreter werden in die Pariser Nationalversammlung und ein weiterer in den Senat entsandt. Hochkommissar: Thierry Lataste, seit 1999.
Sprache:
Amtssprache ist Französisch. Polynesisch und melanesische Sprachen sowie Englisch werden auch gesprochen.
Religion:
Katholiken (59%), Protestanten und muslimische Minderheit.
Ortszeit:
MEZ + 10 (UTC + 11).
Unsere Gäste sind bereits am Sonntag abend losgeflogen.
Die Reisedaten:
Flug von Neukaledonien nach Australien
von Australien nach Singapur
von Singapur nach Frankfurt
Abholung am Frankfurter Flughafen mit einem Bus und Anreise in Mündelheim.
Dienstag, 09. August 2005
Gegen 11.00 Uhr traf der Bus mit unseren Gästen aus Neukaledonien in Mündelheim ein. Nach einer Anreise von 32 Stunden und angesichts des großen Zeitunterschiedes von 10 Stunden zur MEZ waren alle Gasteltern sehr erstaunt wie frohgelaunt und fit alle Besucher(innen) waren.
Besonders prächtig wirkten die farbenfrohen "Trachten", in die unsere Besucher gekleidet waren.
Nachdem das Gepäck ausgeladen und die Gäste begrüßt wurden, gab es einen toll organisierten Empfang im Pfarrheim. Etliche ehrenamtliche Helfer(innen) hatten bereits für das leibliche Wohl gesorgt. Es herrschte eine angenehme gemütliche Atmosphäre.
Dies empfanden unsere Gäste anscheinend ebenso, denn kurze Zeit später begannen die Gäste bereits mit dem gemeinsamen Gesang vieler schöner Lieder stimmungsvoll untermalt in Begleitung einer Gitarre.
Nach dem "petit déjeuner" (Frühstück) wurde ebenfalls weiter gesungen und die Gasteltern waren schier überwältigt von der Freundlichkeit, der guten Laune und der super Stimmung im Pfarrheim. Es war einfach einzigartig.
Schließlich wurden die Gäste mit den einzelnen Gasteltern bekannt gemacht und machten sich auf, um ihre Unterkünfte näher kennenzulernen.
Gegen 15.30 Uhr folgte das offene Treffen im Pfarrheim. Dank der sehr engagierten Helfer(innen) gab es ein reichhaltiges Kuchenbuffett und reichlich Kaffee sowie weitere Getränke. Es wurde wieder viel gelacht und gesungen.
Einige Gäste nutzten danach die Gelegenheit, um ein wenig bei den Gasteltern zu ruhen, andere erkundeten bereits die nähere Umgebung, erledigten Einkäufe oder unterhielten sich lebhaft mit ihren Gasteltern. So hatte jeder unserer Gäste die Möglichkeit, den Tag individuell zu verbringen.
Um 18.00 Uhr lud Pfarrer Winkelmann Alle zu einem Abendgebet in die Kirche ein. Die Kirche war fast bis auf den letzten Platz belegt. Anschließend traf man sich zum Gemeindeabend im Pfarrheim. Erste Erlebnisse wurden ausgetauscht, es wurde wieder viel gesungen und gelacht. Die ehrenamtliche Helfer(innen) waren zuvor wieder sehr fleißig gewesen und boten leckeres Essen in großer Auswahl an.
Später machten sich alle Gasteltern und Gäste auf den Heimweg, um in gemütlicher Runde den Tag Revue passieren zu lassen.
Insgesamt war der Tag ein tolles Erlebnis. Sprachbarrieren (französisch- deutsch) gibt es nicht wirklich, weil man mit der Zeichensprache oder durch das Aufzeichnen viel mitteilen kann.
Liebe Mündelheimer(innen): Es würde uns sehr freuen, wenn Sie vielleicht auch einfach mal im Pfarrheim vorbeischauen und unsere Gäste begrüßen würden. Wenn Sie kein Französisch sprechen können, ist es wirklich kein Problem. Bei Bedarf stehen Ihnen Gasteltern gerne hilfreich zur Seite.
Heute erwartet unsere Gäste und Gasteltern wieder ein tolles Programm.
Wir werden später darüber berichten.
Ihr und Euer Redaktionsteam
Stellvertretende Redaktionsleiterin
www.muendelheim.de
Andrea Jankowski
Auf dem Hunsrück 12 b
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