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Am Dienstag, den 8. Oktober 2019 fand in Wesel eine Abgrabungskonferenz des Regionalverbandes Ruhr statt. Dabei sollten alternative Vorschläge für geeignete Kiesabbaugebiete für den Regionalplan Ruhr gefunden werden.
Dazu erarbeiteten die IHK Niederrhein und der Verband der Bau und Rohstoffindustrie bereits eine Liste mit 9 möglichen Abbaugebieten. Einige davon sind schon wieder gestrichen, da der erwartete Widerstand bereits jetzt schon zu groß ist.
Die IHK unterstützt die Kiesindustrie mit den üblichen Argumenten "Arbeitsplätze" und Verzögerungen bis Stillstand bei Baumaßnahmen!.
Wie bereits erwähnt ist auch der Mündelheimer Rheinbogen auf der Liste der möglichen Abbaualternativen. Größtenteils nördlich der Uerdinger Rheinbrücke soll dann auf einem 92 Hektar großen Bereich, der bisher im Regionalplan als Freiraum- und Agrarbereich ausgewiesen ist, dann Kiesabbau betrieben werden. Die Erschließung wird als günstig betrachtet und die Beeinträchtigung von Schutzgütern als gering.
Was uns Mündelheimer/innen zu besonderen Anstrengungen reizen sollte, ist die Einschätzung der örtlichen Kiesindustrie, dass das Konfliktpotenzial gegen die neue Kiesbaggerei im Mündelheimer Rheinbogen als vergleichsweise durchschnittlich eingeschätzt wird.
Die Stadt Duisburg verweist auf den Landesentwicklungsplan, in dem die Fläche nicht als Auskiesungsfläche ausgewiesen ist. Für den Fall, dass diese Fläche im geänderten Regionalplan ausgewiesen wird, will Duisburgs Oberbürgermeister eine Auskiesung verhindern.
Samstag, 03.01.2026
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