Rückblicke
und Presseberichte

zur Zeit nur bis zum 19. Oktober 2019

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15.02.2020, 19:30 Uhr

LIEDGUT

Vokalensemble
Orlandos Erben

Foto: Philipp Schumacher

Anlässe und Themen, die es zu besingen gilt, gibt es seit Menschengedenken: Ob Geburt oder Tod, das Leben an sich, die Arbeit, die Natur und Tierwelt, Krieg und Frieden, Liebe, Lust und Last, Witziges und Sinnloses, Freude und Trauer ... all das wird verpackt in musikalische Geschichten: Volkslieder.

So widmet sich das Vokalensemble „Orlandos Erben“ in seinem neuen Programm der europäischen Volksliedkultur und hat traditionelle, überraschende und ganz moderne Arrangements im Gepäck. Das Repertoire reicht vom bekannten „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“, in dem auf humorvolle Weise die Geräusche der emsig mahlenden Mühle stimmlich imitiert werden, bis hin zum kunstvollen „Down by the Salley Gardens“ oder dem anzüglich derben “Matona mia Cara“ des Renaissancekomponisten Orlando di Lasso, dem Namensgeberdes Ensembles. Und nicht zuletzt kann ein swingender Jazzchorsatz über „Die Gedanken sind frei“ auch der Musik Flügel der Freiheit verleihen.

Das Vokalensemble „Orlandos Erben“, 2007 gegründet, entwickelte in der Vergangenheit bereits zahlreiche themenbezogene Programme.

Rheinische Post, 29.1.2020
Wochenanzeiger Duisburg, 12.2.2020
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18.01.2020, 19:30 Uhr, Szenische Lesung

KINDHEIT UND KNABENJAHRE

August Zirner und
Katalin Zsigmondy

Foto: Bettina Nagel
Ankündigung der Lesung in der WAZ
Alfons Winterseel (Rheinische Post, 20.1.2020)
Nach der Lesung: Gespräch mit August Zirner und Katalin Zsigmondy im Turmraum.
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21.12.2019, 17 Uhr, Chor-Konzert und Harfe zu Weihnachten

O MAGNUM MYSTERIUM

Freie Kantorei Duisburg
Leitung: Ilona Baum
Harfe: Luisa Gabrisch

Foto: Freie Kantorei Duisburg

O Magnum mysterium, O großes Geheimnis!

Das vierte Responsorium aus der Matutin an Weihnachten hat zu allen Zeiten dazu inspiriert, den Text zu vertonen, der das große Geheimnis um die Geburt Jesu, der in der Krippe lag, von Tieren umgeben, beinhaltet. Daneben wird die Jungfrau Maria gepriesen, die Christus zur Welt gebracht hat. Der Titel steht für das Mysterium der Selbsterniedrigung des Gottessohnes in seiner Menschwerdung.


Es gibt Vertonungen zahlreicher Komponisten aus sechs Jahrhunderten dieses Responsoriums. Die Freie Kantorei bringt in ihrem diesjährigen Weihnachtskonzert Kompositionen von der Renaissance bis zur Gegenwart, u.a. von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Johannes Brahms, Benjamin Britten, Wolfram Buchenberg, Daniel Pinkham und Morten Lauridsen zu Gehör. In diesem weiten geschichtlichen Bogen, den die Musik spannt, entsteht klangliche Vielfalt.

Luisa Gabrisch an der Harfe ergänzt das a capella Konzert der Freien Kantorei als Begleit- und Soloinstrument.

Konzertankündigung, Rheinische Post
Pedro Obiera (Rheinische Post, 23.12.2019)
Luisa Gabrisch an der Harfe
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07.12.2019, 19:30 Uhr, Konzert

MERRY BRIX-MAS

Kerstin Brix – Gesang
Christian Zatryp – Piano

©Kerstin Brix

Seit vielen Jahren wird die Mezzosporanistin Kerstin Brix zu Weihnachtskonzerten auf Bühnen, ins Fernsehen (WDR) oder zum Rundfunk (HR) als Gast eingeladen. Durch Ihre genreübergreifende Vielseitigkeit wird jedes Konzert zu einem einzigartigen Fest. Es lag nahe, dass sie, neben ihren lebendigen und ernsthaften Programmen, das Publikum irgendwann mit einem gesamten Weihnachtsprogramm beschenken möchte. Und hier ist es. „Merry briX-mas!

Lassen Sie sich verwöhnen, überraschen, mitreißen oder kommen Sie einfach nur zur Ruhe. Denn Weihnachten ist das Fest für Rückzug ins Herz, für das Beschenken seiner Liebsten, für das Bewahren von Erinnerungen. Begleitet wird die Sängerin von ihrem versierten Pianisten Christian Zatryp, mit dem sie ihre aktuelle CD „Raus aus den Schubladen“ eingespielt hat.


Kerstin Brix singt zahlreiche Konzerte, Oratorien, Liederabende und ist durch ihre Tätigkeit als Studiosängerin auf Musical-CDs, in Kino-, Radio- und TV-Serien zu hören. In den Bereichen Jazz, Soul und Chanson tritt sie seit vielen Jahren in verschiedenen Formationen auf.

Alfons Winterseel (Rheinische Post)
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23.11.2019, 19:30 Uhr, Szenische Lesung

ACH, DIE FRAUEN

Leslie Malton und
Felix von Manteuffel

Foto: Stefan Klüter

Das Schauspielerehepaar Leslie Malton und Felix von Manteuffel liest Erzählungen des Autors Alberto Moravia, in denen sich alles um die Liebe dreht, um Paare und die Rolle der Frauen.

Die Erzählungen zeigen Moravia als legitimen Nachfahren der italienischen Renaissance-Novellisten: Was zählt ist die Liebe. Wie gewinnt man sie? Wie verteidigt man sie? Wie geht sie verloren? Oder die Paare: Wie und wodurch werden sie ein Paar? Durch Blicke, Reden, Arbeit, ein gemeinsames Bad oder ein gemeinsames Bett? Und wie verhalten sich dabei, ach, die Frauen?

Moravia vermag Schicksale zu schildern, drastisch, und dennoch lebendig, unsentimental, fast heiter. Er ist ein Großmeister der italienischen Literatur, prägte sein Land wie kaum ein zweiter Schriftsteller vor ihm. Viele seiner Werke wurden in Starbesetzung verfilmt.


Die Schauspieler Leslie Malton und Felix von Manteuffel begannen beide ihre Karriere am Theater. Die Deutsch-Amerikanerin gehörte jahrelang zum Ensemble des Wiener Burgtheaters. Ihr Mann spielte an den großen Bühnen in München, Hamburg, Köln und Frankfurt. Bundesweit berühmt wurden sie durch ihre zahlreichen Film- und Fernsehrollen.

Volker Poley (Rheinische Post, 29.11.2019)
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19.10.2019, 19:30 Uhr, Konzert

KRAFT UND KLARHEIT

Vitus-Quartett

©Vitus-Quartett

Vier Musiker der Niederrheinischen Sinfoniker gründeten 2007 das Vitus-Quartett. Es zeichnet sich durch Individualität, hohe Homogenität und klangliche Ausgewogenheit aus. Schnell machte sich das Vitus Quartett einen Namen. Die musikalische Aufgeschlossenheit für verschiedene Stile und Epochen, die Neugier auf ein vielfältiges Repertoire und die Beschäftigung mit historischer Aufführungspraxis erschließen Programme von Bach bis Kurtág.

Unter dem Titel „Kraft und Klarheit“ hat das Quartett bedeutende Werke dreier Komponisten zusammengestelt. „Die Kunst der Fuge“ von Johann Sebastian Bach, ein in vielerlei Hinsicht rätselhaftes Stück – Anlass und Entstehungszeit sind nicht genau bekannt, Abfolge und Umfang nicht exakt von Bach festgelegt und die Frage der Instrumentierung der Komposition nicht geklärt. Joseph Haydns „Sonnenquartette“ bestechen durch ihre Klarheit, Einfallsreichtum und Kompositionstechnik waren wegweisend für die Hohe Kunst des Streichquartetts. Franz Schuberts berühmtes Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ nimmt mit seiner Dramatik, Kraft und musikalischen Tiefe immer wieder gefangen.

Alfons Winterseel (Rheinische Post, 21.10.2019)
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