Bürgervereine im Duisburger Süden

..Arbeitskreis Verkehrssitiation" eine Initiative der
Bürgervereine: Buchholz, Ehingen. Großenbaum / Ruhm
Huckingen. Mündelheim. Warnheim / Angerhhausen.
Wanheimeort. Wedau / Bissingheim.


An verschiedene Gremien in Duisburg:


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    Ge.Dr. 13.07.2001



Betreff: Direktanbindung des Werksverkehrs an die B288


Seit mehr als einem Jahrzehnt leiden Anwohner bestimmter Straßen in Mündelheim Ehingen. Hüttenheim. Huckingen. Wanheim und Buchholz zunehmend unter unerträglichen Verkehrsverhältnissen mit unzumutbaren Lärm- und Schadstoffimmissionen.
Diese Belästigungen werden überwiegend verursacht durch LKW und PKW, die zu den Werken im Industriegebiet Mündelheim Nord nördlich der B288 fahren oder von dort kommen.´Die Anwohner werden auch dann nicht weniger leiden, wenn im Jahre2002 nach Fertigstellung der Rheinquerung A44 das allgemeine Fahrzeugaufkommen abnehmen wird, da davon der Werksverkehr nicht betroffen ist.
Die Bürgervereine des Duisburger Südens wissen, dass die Betriebe in diesem Bereich und somit die dortigen Arbeitsplätze weitgehend abhängig sind vom Kraftfahrzeugverkehr. Wir sind allerdings davon überzeugt, dass die von uns seit Jahren geforderte Anbindung des gesamten Werkverkehrs an die B288 nicht mehr länger hinausgeschoben werden darf. Dem bisher immer wieder vorgeschobenen Argument, die B288 werde einmal zur Autobahn oder zumindest autobahnähnlich ausgebaut, fehlt jede Glaubwürdigkeit.
Baumaßnahmen im Bereich der B288, die Planungen für den Deichneubau, sowie die erwartete Minderung des Durchgangverkehrs als Folge der neuen Brücke beweisen, dass mit einem Ausbau der 8288 nicht mehr zu rechnen ist.
Darum fordern wir mit Nachdruck, dass die Verantwortlichen in Duisburg und Nordrhein-Westfalen endlich Ihrer Verpflichtung nachkommen, diesen Missstand zu beenden, indem die seit langem geplante und schon durch die Bezirksvertretung Duisburg Süd beschlossene Direktanbindung des Werksverkehrs an die B88 ohne weitere Verzögerung in Angriff zu nehmen ist.

Durch die Einbindung der Krefelder Flughafenlinie 072, die im Zwei - Stunden - Takt zwischen Flughafen Düsseldorf und Krefeld Innenstadt verkehrt
(über B 288),konnte bei geschickter Fahrplangestaltung die Linie 942 ebenfalls zwischen Huckingen und Krefeld im Zwei-Stunden-Takt verkehren. Hier könnten sicherlich Einsparungen erzielt werden.

Die Linie 942 müsste dann jeweils das Malteser Krankenhaus anfahren und die Fahrgäste aus den Linien U79 und 942 Richtung Krefeld bzw. Flughafen aufnehmen. In der jeweils anderen Stunde fährt die Linie 942 nach Uerdingen.

Hierdurch könnte - neben der S-Bahn - eine weitere Direktverbindung aus dem Duisburger Süden zum Flughafen geschaffen werden, die auch für Gäste des Landhotels Milser (Kesseisberg) interessant sein könnte.

Der entfallende Streckenabschnitt der Linie 942 über Hüttenheim wird bereits heute durch die Linien 942 und 940 übernommen. Evtl. wäre bei einer Erhebung des Fahrgastaufkommens auf der Strecke Huckingen - Hüttenheim - Tor1 - Ehingen - Mündelheim dann der Einsatz kleiner Busse (Stichwort AST - Anruf - Sammel - Taxi) zur Erhaltung des 30 - Minuten - Taktes in den Abendstunden möglich.

Weiterhin sollte der Kurs 7.54 Uhr ab Krefelder Str. für Schüler Uerdinger Schulen erhalten bleiben bzw. zu einer vergleichbaren Zeit fahren.

2.Taktzeiten Linie 946

Viele berufstätige Fahrgäste aus Mündelheim, Serm, und Ungelsheim würden es sehr begrüßen, wenn die Line 946 wochentags zwischen 6.00 Uhr und 8.00 Uhr im 20 - Minuten - Takt fahren würde.

3. Umsteigerelationen am Bahnhof Buchholz und an der Münchner Str.

Ein Umsteigen von der Linie 940 zur S1 Richtung Düsseldorf und auch Richtung Dortmund ist nur mit einer Wartezeit von rd. 20 Minuten möglich. S - Bahn und Bus haben die gleichen bzw. nahezu die gleichen Abfahrtszeiten. Und das in beiden Richtungen.

Das gleiche gilt für das Umsteigen in den Abendstunden von der Linie U79 aus Düsseldorf zu den Linien 940 und 942 Richtung Hüttenheim und Krefeld.

Abschließend möchten die Einrichtungen eines regelmäßigen runden Tisches zum Thema ÖPNV mit Beteiligung von Bürgern, Politikern und DVG / VRR anregen.

Wir hoffen, dass o.g. Anregungen und Wünsche bereits zum nächsten Fahrplanwechsel umgesetzt werden können. Darüber hinaus sind wir uns sicher, dass die Beseitigung der Umsteigeprobleme zu Attraktivitätssteigerung von Bussen und Bahnen beitragen werden.

Mit freundlichen Grüßen

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