Eingaben: Langes Warten auf Antworten
Quelle: WAZ-Süd vom
3.6.2008
Zur Diskussion über die lange Bearbeitungsdauer von Eingaben an
die Stadt (wir berichteten) gibt Rainer Klaucke, der sich auch
beim örtlichen Bürgerverein engagiert, jetzt zu bedenken, dass
eine Eingabe des Bürgervereins zum Verkehrslärm vom 22. Februar
2007 noch immer nicht beschieden sei. Darin hatte Vorsitzender
Klaus-Dieter Drechsler zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen entlang
der B 288 gefordert. Begründung: Die Krefelder Straße sei laut
Lärmminderungsplan tagsüber mit einem unzulässig hohen
Dauer-Lärmpegel von über 70 Dezibel (A) belastet, nachts von
über 60 dB(A) - eine erhebliche Grenzwertüberschreitung. Da
sich diese Lärmbelastung durch das Vorverlegen der Rampe zur
Uerdinger Brücke im Zuge der Rückverlegung des Rheindeichs noch
einmal um 0,1 dB(A) erhöhe, liege nach den geltenden
Bestimmungen eine "wesentliche Änderung" vor, die erst
recht Handlungsbedarf bedeute. Drechsler damals: "Der
Bürgerverein fordert Einhaltung der Immissionsgrenzwerte."
Wenige Wochen nach dieser Eingabe hat Rainer Klaucke zusammen mit
Axel Heyer Bestandteile einer Eingabe von vor fünf Jahren in
einer neuen Eingabe an die Stadt erneuert. Beide fordern darin
unter anderem eine Herabsetzung der zulässigen Geschwindigkeit
bei der Ortsdurchfahrt durch Mündelheim auf 50 km/h (2004
beschlossen). Sie fordern auch Fußgängerampeln bzw.
Zebrastreifen auf der B 288 in Höhe von Kegelstraße, Am
Seltenreich und Uerdinger Straße, ferner
"Starenkästen" zur Tempokontrolle. Die B 288 sollte
bei autobahnmäßigem Ausbau in Höhe Mündelheim abgedeckelt
werden. mkw