Greenpeace Magazin: Portrait von BAYER-Kritikern
Quelle: Coordination gegen BAYER-Gefahren
www.CBGnetwork.org
Lesen Sie diese Information von
der Coordination gegen BAYER-Gefahren, denn darin
werden die 3 Projekte in Uerdingen, die uns hier in Mündelheim direkt
betreffen, erwähnt:
die CO-Pipeline,
die Phosgenproduktion und
das geplante Kohlekraftwerk.
Das Greenpeace Magazin
hat in der Ausgabe Nov/Dez 2009 einen Artikel über die Arbeit der Coordination
gegen BAYER-Gefahren veröffentlicht. „Der
Pestizid-Weltmarktführer BAYER produziert hochgefährliche Chemikalien. Eine
kleine Organisation überwacht die riskanten Geschäfte und alarmiert
Öffentlichkeit und Behörden“, heißt es in der Einleitung. Von der
Gründung der Coordination 1978 nach einem Störfall im Wuppertaler BAYER-Werk über den Einsatz gegen gesundheitsgefährdende
Pestizide und Medikamente bis hin zu den aktuellen Auseinandersetzungen um
Kohlekraftwerke und die Kohlenmonoxid-Pipeline skizziert der Text den Werdegang
des Netzwerks. Dem ausführlichen Portrait ist eine Liste von Störfällen in BAYER-Werken in aller Welt beigefügt.
Den vollständigen Text lesen Sie unter: www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=5956
(Dieser Artikel ist
unten übernommen und die für Mündelheim relevanten Stellen markiert!)
Greenpeace und die Coordination
gegen BAYER-Gefahren kooperieren seit der gemeinsamen
Blockade der Dünnsäure-Verladestation in Leverkusen 1980. In den vergangenen
Jahren gab es eine Zusammenarbeit vor allem in den Bereichen Gentechnik und
Pestizide.
Coordination gegen BAYER-Gefahren
www.CBGnetwork.org
Tel 0211-333 911, Fax 0211-333 940
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Dr. Janis Schmelzer, Historiker, Berlin
Wolfram Esche, Rechtsanwalt, Köln
greenpeace magazin 6.09
Der Pestizid-Weltmarktführer
Bayer produziert hochgefährliche
Chemikalien. Eine kleine Organisation überwacht
die riskanten Geschäfte und alarmiert Öffentlichkeit und Behörden
Bayer ist allgegenwärtig: auf den Äckern der Welt, im Arzneischrank, in CDs,
Möbeln, Autos – und im Leben des Philipp Mimkes.
Auch ohne Fußball zu spielen, ist er Bayer-Profi. Seine Disziplin heißt:
Konzernkritik. Nur etwa zwölf Kilometer Luftlinie von der Leverkusener
Bayer-Zentrale entfernt, im Kölner Westen, laufen die Fäden der
„Coordination gegen Bayer-Gefahren“ (CBG) zusammen. Mit
Unterstützung von rund 1000 Mitgliedern und Förderern beobachtet die Initiative
den weltweit größten Pestizidhersteller seit mehr als 30 Jahren, prangert
Missstände an und mobilisiert die Öffentlichkeit. „Bayer-Watch“ ist
ein Fulltime-Job.
Philipp Mimkes, einer von fünf CBG-Vorständen,
ist seit 15 Jahren dabei. Hauptberuflich dokumentiert, sammelt und
veröffentlicht der 42-jährige Physiker alles, was mit dem Agro-Chemie-Multi
zu tun hat. Der Verein ist in der ganzen Welt gut vernetzt. „Wenn was
falsch läuft, melden sich manchmal Mitarbeiter anonym bei uns, die meisten
Informationen erhalten wir aber von Initiativen und konzernkritischen Gruppen
vor Ort“, erzählt Mimkes: „Wenn irgendwo
bei Bayer etwas anbrennt, kriegen wir das ziemlich sicher mit.“ Negative
Schlagzeilen gefährden das Image. Und den Aktienkurs. Genau das macht die
Bürgerinitiative, die 1979 nach einer Unfallserie im Bayer-Werk Dormagen
entstanden ist, so wirksam.
In der offiziellen Bayer-Chronik werden Übernahmen, Jubiläen, Werkseröffnungen
gefeiert. Unfälle tauchen nur in Einzelfällen auf, obwohl sie sich laufend
ereignen (siehe Kasten). Zuletzt in der Stadt Institute im US-Bundesstaat West
Virginia: Im August 2008 explodierte in der dortigen Bayer-Pestizidfabrik ein
Chemikalienkessel, zwei Arbeiter starben. Dennoch hatten die Anwohner Glück,
denn der Kessel, der wie ein Geschoss durch die Luft flog, schlug nicht in den
nur 20 Meter entfernten Giftgastank ein. Darin lagerte Methylisocyanat
(MIC), jenes Gift, das 1984 im indischen Bhopal die bis heute weltweit größte
Chemiekatastrophe ausgelöst hat, an deren Folgen rund 20.000 Menschen starben.
In Institute hätte es noch schlimmer kommen können.
Nur wenige Monate vor dem Unfall, im April 2008, warnte die CBG bei der Jahreshauptversammlung
vor der riskanten Lagerung von MIC in Institute. Doch Vorstandschef Werner Wenning versicherte, die Anlagen in den USA entsprächen
modernsten Sicherheitsstandards, und legte die Kritik
ad acta. Bis zum großen Knall.
Zum Entsetzen der Rettungskräfte und Behörden verweigerte der Konzern nach dem
Unfall jede Auskunft über Art und Grad der Gefährdung. Auch in den folgenden
Wochen versuchte Bayer, die Aufklärung mit Hilfe von PR-Beratern und einem Heer
von Anwälten zu verhindern. Doch da schaltete sich der US-Kongress ein,
bezichtigte Bayer einer Geheimhaltungskampagne, irreführender
Informationspolitik sowie mehrerer Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften und
ließ ein Bußgeld von 143.000 Dollar festsetzen. Außerdem arbeitet die US-Aufsichtsbehörde
„Chemical Safety Board“ seither an einem
Gesetz, das vorsieht, hochgiftige Chemikalien künftig durch harmlosere Stoffe
zu ersetzen.
Immerhin hat Bayer – ein Jahr nach der schweren Explosion –
angekündigt, die in Institute gelagerte MIC-Menge um
80 Prozent zu reduzieren und die Risikochemikalie unterirdisch zu lagern. Mimkes aber fordert, ganz auf die Lagerung von
hochgefährlichen Substanzen zu verzichten. In deutschen Pestizidfabriken werde
das tödliche Bhopal-Gift seit langem „just in time“ oder gar nicht
mehr produziert.
Schon 1995 hatte das Unternehmen versprochen, alle von der
Weltgesundheitsorganisation als „extrem gefährlich“ eingestuften Pestizide bis 2000 vom Markt zu nehmen. Daraus
ist nichts geworden, wie eine Greenpeace-Studie vom Juni 2008 belegt, in der
die fünf weltweit führenden Pestizidhersteller Bayer, BASF, Dow, Monsanto und Syngenta miteinander
verglichen werden. Bayer, der altbekannte Gegner aus den Zeiten der
Dünnsäureverklappung in der Nordsee, schneidet am schlechtesten ab: Der
Leverkusener Konzern hat den für Umwelt und Gesundheit gefährlichsten
Giftcocktail im Portfolio.
Zum Beispiel Endosulfan: Obwohl das Ultragift in 62
Staaten verboten ist, vertreibt es Bayer bis heute in Entwicklungsländern. Im
afrikanischen Benin dokumentierte das Pestizid Aktions-Netzwerk beispielsweise
innerhalb von zwei Jahren 347 Vergiftungs- und 53 Todesfälle. Erst nach
massiven Protesten von Umweltorganisationen stellte Bayer 2007 die Produktion
dieses hochgefährlichen Insektizids ein. Da die Stockholmer Konvention zur
Vermeidung langlebiger organischer Schadstoffe Endosulfan
voraussichtlich 2011 ächten will, überrascht Bayers Ankündigung, den Verkauf
Ende 2010 zu stoppen, nicht wirklich.
Oder Glufosinat: Dieses Herbizid soll laut
EU-Pestizidgesetz zusammen mit 21 weiteren Pestiziden, die allesamt
krebserregend, erbgutschädigend oder fortpflanzungsgefährdend
sind, bis spätestens 2016 vom Markt verschwinden. Nichtsdestotrotz baut der
Konzern gegenwärtig in Hürth bei Köln die Produktionskapazitäten für Glufosinat aus, das in der Bayer-Welt „Basta“
oder „Liberty“ heißt. Sämtliche Gen-Pflanzen aus dem Hause Bayer
– Raps, Reis, Zuckerrüben, Mais, Soja – sind perfekt auf Glufosinat abgestimmt. In der Hoffnung, für die Anwendung
bei Gen-Pflanzen werde es eine Ausnahme geben, hat Bayer schon die ersten
Zulassungen in der EU beantragt. Genau dieses Schlupfloch gelte es zu stopfen,
fordert Mimkes.
Und noch ein Bayer-Pestizid sorgte für Aufregung: Clothianidin.
Im Frühjahr 2008 hatte der als Pflanzenschutzmittel eingesetzte Wirkstoff zu
einem Massensterben von Bienen in Südbaden geführt.
Mimkes ärgert vor allem,
dass „die gravierenden Risiken für Bienen zum Zeitpunkt der Zulassung von
Clothianidin bereits seit Jahren bekannt
waren“. Die CBG und der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund werfen
Bayer deshalb vor, das Bienensterben in Kauf genommen zu haben und erstatteten
Strafanzeige. Die Freiburger Staatsanwaltschaft konnte aber nur eine
„unglücklichen Verkettung mehrerer
Umstände“
erkennen und stellte das Verfahren ein.
Um die Unternehmensinteressen durchzusetzen, ist
der Weltkonzern
– mit 316 Gesellschaften und mehr als 108.000 Beschäftigten – nicht
zimperlich. Mimkes erzählt, dass Drohgebärden
gegenüber Kritikern, der Einsatz hochdotierter Anwälte und großzügige
Einladungen zu Journalistenreisen zum normalen Repertoire gehören. Nicht selten
greift der Agro-Pharma-Konzern aber auch zu Mitteln
jenseits der Legalität: „Wir haben 20 Kartellverfahren dokumentiert, für
die Bayer eine dreistellige Millionensumme zahlen musste“, sagt Mimkes und präsentiert die Liste, die bis ins Jahr 1975
zurückreicht. Die Vorfälle ereigneten sich vor allem im Pharma-Geschäft:
unerlaubte Prämienzahlungen bei Blutzuckermessgeräten sowie Preisabsprachen für
Kautschuk, Arzneien, Polyethylen, Zitronensäure oder Potenzmittel. „Das
sind nur die Fälle, bei denen Bayer erwischt worden ist“, ergänzt Philipp
Mimkes.
Zu vielen Bayer-Medikamenten könnte der Konzernkritiker aus dem Stehgreif eine
Skandalgeschichte erzählen. So habe der Konzern den Cholesterinhemmer Lipobay vom Markt nehmen müssen, nachdem dieser mit mehr
als 100 Todesfällen in Verbindung gebracht wurde. Das Schmerzmittel Aspirin
bewerbe Bayer, als handle es sich um eine harmlose Wunderdroge. Es werde
verschwiegen, dass es aufgrund der Einnahme der Anti-Baby-Pille Yasmin immer wieder zu Todesfällen komme. Das Herzmittel Trasylol musste Bayer nach 20 Jahren aufgrund einer
erhöhten Sterblichkeit der Patienten zurückziehen.
Das alles ficht den Multi nicht an. Kritiker werden nicht
ernst genommen: „Die sogenannte Coordination gegen Bayer-Gefahren ist
eine antiindustriell
und antikapitalistisch ausgerichtete Protestgruppe, mit der ein
konstruktiver Dialog nicht möglich ist“, sagt Konzernsprecher Dirk Frenzel. Und Jahr für Jahr gibt es Rekordgewinne zu
vermelden, zuletzt waren es im Jahr 2008 (vor Steuern) knapp sieben Milliarden
Euro. Viele Investitionen fließen in problematische Projekte wie etwa die 67 Kilometer lange CO-Pipeline
zwischen Dormagen und Krefeld. Seit Jahren laufen Zehntausende von
Anwohnern Sturm, denn das Kohlenmonoxid, das Bayer für die
Kunststoffherstellung benötigt, ist ein leicht entflammbares, tödlich wirkendes
Giftgas. Die fast fertig gestellte Trasse verläuft direkt unter Wohngebieten.
Bislang verweigerten Gerichte in mehreren Urteilen die Betriebsgenehmigung.
Profit geht vor Sicherheit. Dieses Leitmotiv gilt offensichtlich auch in
Dormagen, Brunsbüttel und Krefeld. In den dortigen
Bayer-Werken soll die Herstellung der Kunststoffe Polyurethan und Polycarbonat
ausgeweitet werden. Dafür müsste eine größere Menge des tödlichen Atemgifts
Phosgen hergestellt werden. „Phosgenfabriken
gehören nach Atomkraftwerken zu den risikoreichsten Industrieanlagen in
Deutschland“, schreibt Philipp Mimkes in
der CBG-Zeitschrift „Stichwort Bayer“.
Schon 1978 hat der TÜV ein Worst-Case-Szenario in der
Phosgen-Chemie entworfen. Darin heißt es: „Nach
dem Unfall würde jedes Lebewesen im Umkreis von hundert Metern augenblicklich
getötet.“ Bayer versichert, Phosgen werde ausschließlich zum
sofortigen Gebrauch hergestellt, also weder transportiert noch gelagert.
Allerdings räumten Konzernvertreter auf Nachfrage der CBG ein, dass die Menge
an „freiem“ Phosgen in Leitungen und Vorratsbehältern im Werk
Krefeld bei 34 Tonnen liege. Deshalb fordert Mimkes
seit langem den Ausstieg aus der Phosgen-Chemie, phosgenfreie Verfahren seien
technisch machbar.
Bayer sieht sich gern als umweltbewusster Innovator und legt großen Wert auf
ein sauberes Image. Nachhaltigkeitsberichte und aufwendig produzierte
Klima-Broschüren sollen das Umwelt-Engagement unterstreichen. Dass das Unternehmen auf dem
Werksgelände in Krefeld ein Kohlekraftwerk bauen will, das pro Jahr 4,4
Millionen Tonnen CO2 ausstoßen würde, wird aber nicht
erwähnt. Diese Zusammenhänge stellt Philipp Mimkes
her.
Zwei- bis dreimal in der Woche füttert er Redaktionen mit Neuigkeiten aus der
Bayer-Welt – meist mit leidlichem Erfolg. Auf ein größeres Echo stößt
Bayer mit seinen Verlautbarungen: Als der Konzern behauptete, die
Kohlendioxid-Emissionen weltweit um 70 Prozent reduziert zu haben, war diese
Meldung überall zu lesen. Doch Mimkes wollte diese
enorme Einsparung nicht glauben, rechnete nach und fand heraus, dass Bayer
große Mengen an Treibhausgasen von Tochterfirmen und Energiezulieferern nicht
mit eingerechnet hatte. Seine Richtigstellung, Bayer schöne seine Klimabilanz,
stieß auf wenig Resonanz. Den Bayer-Profi wundert das nicht. Immer wieder hört
er, dass Journalisten eingeschüchtert werden, wenn sie kritisch nachfragen.
Auch CBG werde diffamiert, mit Prozessen überzogen und genauestens beobachtet:
„Täglich registrieren wir mehrere hundert Zugriffe aus dem Hause Bayer
auf unsere Homepage. Die wissen genau, was wir tun. Nur lernen sie wenig
daraus“, bedauert Mimkes. Davon lässt er sich aber
nicht entmutigen. Im Gegenteil: „Wir begreifen unsere Arbeit als
exemplarisch. Jeder Konzern müsste einen Aufpasser haben.“
Die Coordination gegen Bayer-Gefahren finanziert
sich aus Spenden. www.cbgnetwork.org
Text: Andrea Hösch
UNFÄLLE BEI BAYER
Zwischen 1976
und 2009 dokumentiert die Coordination gegen Bayer-Gefahren
mehr als 100 Unfälle in Bayer-Werken. Eine Auswahl:
5. SEPTEMBER 2009
Mehrere
Explosionen in Bergkamen, 4 Verletzte
28. AUGUST 2008
Schwere Explosion
bei der Pestizidproduktion in Institute (USA), 2 Tote
12. MÄRZ 2008
Giftiges Ammoniak
in Wuppertal, 23 Verletzte
16. JANUAR 2007
Explosion in Belford Roxo (Brasilien), 6
Verletzte
26. SEPTEMBER 2006
Explosion in Baytown (USA), 22 Verletzte
12. AUGUST
2006
17. FEBRUAR 2006
Vier Unfälle
innerhalb eines halben Jahres in Dormagen, insgesamt
67 Verletzte
18. JUNI 2005
In Baytown (USA) tritt Phenol aus, 1 Toter
4. MAI 2005
Chlordämpfe in
Köln-Hürth, 8 Verletzte
23. NOVEMBER 2004
Explosion in
Brunsbüttel, 5 Verletzte
12. FEBRUAR 2004
Explosion und
Großbrand in Baytown (USA)
16. JULI 2003
Rheinalarm in
Uerdingen
MAI 2003
Gefahrgut-Unfälle
auf der A3 und in Wolfenbüttel
8. FEBRUAR 2002
Salzsäuredämpfe
in Uerdingen, 6 Verletzte
DEZEMBER 2001
Anonymer Hinweis
auf Phosgen-Unfall in Uerdingen, angeblich 1 Arbeiter vergiftet
14. DEZEMBER 2001
In Leverkusen
tritt Schwefeldichlorid aus, 3 Verletzte
21. NOVEMBER 2001
Salpetersäure
landet bei Uerdingen im Rhein, Schulen evakuiert
3. APRIL 2001
Giftwolke über
Leverkusen, 9 Verletzte
4. UND 6. AUGUST
2000
Mehrere
Explosionen in Uerdingen, 12 Verletzte
3. APRIL 2000
Nitrosegas-Wolken
über Dormagen
26. FEBRUAR 2000
Phosgen-Unfall
in Dormagen, 32 Verletzte
8. JUNI 1999
Schwere Explosion
in Wuppertal, mehr als 100 Verletzte
7. MAI 1999
Explosion in
Dormagen, 3 Tote, 10 teils lebensgefährlich Verletzte
15. FEBRUAR 1999
Phosgen-Unfall
in Baytown (USA), mehr als 100 Verletzte
HERBST 1997
Explosion und
Großfeuer in Köln-Flittard, Nitrosegase und
Kohlenmonoxid entweichen
30. JUNI 1997
Explosion in
Dormagen, 12 Tonnen krebserregendes Toluylendiamin
verseuchen
Werksgelände
20. MAI 1996
Chlorgas-Unfall
auf der A3, mehr als 20 teils schwer Verletzte
30.JANUAR 1995
In Leverkusen
regnet es salzhaltige Staubpartikel
2. JANUAR 1995
Giftige Dämpfe
in Wuppertal, 50 Verletzte; Belegschaft kritisiert mangelhafte
Informationspolitik
3. SEPTEMBER 1994
Brand in Dormagen
9. JUNI 1994
Brand mit
Verpuffung in Dormagen, 3 zum Teil schwer Verletzte
31. MÄRZ 1994
Großbrand in
Krefeld, mehrere Millionen Mark Umweltschäden
NOVEMBER 1978
In Dormagen tritt
hochgiftiges Gusathion aus
MAI/JUNI 1976
Kesselexplosion und
Salzsäure-Unfall in Wuppertal