Kraftwerk: Weitere
Stellungnahmen nötig
Quelle: RP Online vom 29.01.2010
Krefeld
(RP) Die Bezirksregierung Düsseldorf wartet nach
Informationen unserer Zeitung noch auf weitere Stellungnahmen zur Genehmigung
des im Krefelder Chempark geplanten
Steinkohlekraftwerks
Foto: RP
Abteilungsleiterin Elke
Bartels von der Bezirksregierung Düsseldorf bestätigte unserer
Redaktion dass neben den Städten Krefeld und Duisburg, die ihr
"gemeindliches Einvernehmen" erteilen mussten, auch das
Landesumweltministerium NRW (Lanuv), das Amt für
Denkmalpflege des LVR und das Wasser- und Schiffahrtsamt
Duisburg-Meiderich Stellungnahmen abgeben sollten.
Die
endgültigen Stellungnahmen aller drei Befragten stehen noch aus. Das Landesamt
sollte eigentlich schon eine Stellungnahme abgegeben haben, hat aber um eine
zweiwöchige Fristverlängerung gebeten. "Es gibt Umweltschutzbedenken
seitens des Umweltministeriums", sagte Elke Bartels.
Das
Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg möchte in einem Gespräch mit der
Bezirksregierung klären, wo genau das Kühlwasser aus dem Rhein entnommen werden
soll. Das Denkmalamt des Landschaftsverbands Rheinland hat ebenfalls um einen
weiteren Gesprächstermin gebeten. Es will geklärt wissen, wie genau die
Förderbänder verlaufen sollen. Sie könnten die Sicht auf die Kirche St.
Matthias in Hohenbudberg behindern. Trianel hatte die Antragsunterlagen für den Bau Anfang 2009
eingereicht, die Bezirksregierung forderte Nachbesserungen, daraufhin legte Trianel zum 30. November 2009 die veränderten
Antragsunterlagen vor.