Engagierte Umweltschützer
erhalten 3000 Euro
Quelle:
vom 02.03.2010 – Stefan Endell

Duisburg. Erstmals verleiht die Stadt in diesem Jahr den mit
insgesamt 3000 Euro ausgestatteten „Umweltpreis“ an Menschen und
Institutionen, die sich im besonderen Maße um den Schutz von Umwelt und Natur
verdient gemacht haben.
In den vergangenen Monaten gingen zehn Vorschläge ein, die
eine Jury unter die Lupe nahm. Am Dienstag verkündete der Jury-Vorsitzende,
Grünen- Ratsherr Dieter Kantel, die drei Preisträger.
Das überzeugendste Engagement bewiesen die Mitglieder der
„Arbeitsgemeinschaft Rheinaue Walsum“,
die für den ersten Platz 1500 Euro erhalten. Die AG wurde 1995 zum Erhalt und
Entwicklung der Rheinaue gegründet. Sie besteht überwiegend aus Mitgliedern der
Naturschutzverbände Nabu und Bund. Die Mitglieder
kümmern sich um die Kartierung von Flora und Fauna,stoßen
Projekte an, verfassen Publikationen, sorgen für den Schnitt der Kopfweiden,
stellen Nisthilfen, Beobachtungshütten und Infotafeln auf.
Schüler wurden Dritte
1000 Euro Preisgeld gehen an die „Bürgerinitiative
Contra-Pipeline Duisburg-Süd“. Die BI besteht seit Mai 2007 und engagiert
sich gegen den Bau der CO-Pipeline. „Die Arbeit der BI“, so die
Begründung der Jury, „trug zum Schutz der Bevölkerung, der Fauna und
Flora vor möglicher Vergiftung und Zerstörung durch den Austritt des
hochtoxischen CO-Gases, zur Rettung des Landschaftsschutzgebietes sowie zum
Erhalt der Umweltqualität für Mensch, Tier- und Pflanzen bei“.
500 Euro Preisgeld erhält das Projekt
„Raumluftqualitäts-Messung“ an der Karl-Lehr-Realschule. Die
Schüler entwickelten und bauten 2009 ein Gerät, um die Raumluft auf Temperatur,
Licht, Luftfeuchtigkeit und die CO2-Konzentration zu kontrollieren.
Die Ehrung und Überreichung der Urkunden erfolgt im Juni im
Rahmen der Umwelttage. Mh