Quelle:
vom 23.12.2009
Duisburg (RPO) Bei
der Kampfmittelsuche auf der Trasse für die geplante Kohlenmonoxid-Pipeline des
Bayer-Konzerns sind im Duisburger Süden Blindgänger
gefunden worden.
Erneut ist an der Trasse eine Bombe gefunden
worden. Foto:
Wie die Bezirksregierung Düsseldorf am Mittwoch mitteilte, fanden
die Experten unter anderem eine noch funktionsfähige amerikanische Granate. In
den meisten Fällen wurden allerdings Metallschrott, Basaltsteine und
Schlackebrocken vom Kampfmittelräumdienst zu Tage gefördert.
Die geplante CO-Pipeline zwischen Krefeld-Uerdingen und
Dormagen soll eine Länge von 67 Kilometern haben. Anwohner haben aus Angst vor
Gasunfällen immer wieder gegen das Großprojekt protestiert. Zudem beschäftigte
das Vorhaben mehrere Gerichte.
Das hochgiftige Gas Kohlenmonoxid (CO) ist geruchlos. Bayer
braucht das Kohlenmonoxid, um die Produktion des Kunststoffs Polycarbonat im
Chemiepark in Uerdingen zu gewährleisten.