Bayer will neuen Pipeline-Beschluss
Quelle: WAZ-Titelseite vom 29.08..2008
Landtag
soll nochmals über CO-Röhre entscheiden. Gespräch zwischen Steinbrück
und Bayer-Chef Wenning
Die
Auseinandersetzung zwischen dem Leverkusener Bayer-Konzern und
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) um die geplannte Kohlenmonoxid-Pipeline scheint beigelegt. Nach
WAZ-Informationen hat Anfang der Wochen ein Gespräch zwischen Steinbrück, der in Mettmann für ein Bundestagsmandat
kandidiert und einen Krisengipfel zur Pipeline gefordert hat, und Bayer-Chef
Werner Wenning stattgefunden.
Das
bestätigten Sprecher des Unternehmens und des Finanzministeriums auf Anfrage,
ohne Details zu nennen.
Dem
Vernehmen nach ist das Gespräch offen und konstruktiv verlaufen, Unklarheiten
in der Frage der Sicherheit der CO-Pipeline seien weitestgehend geklärt worden.
Bayer habe zugesagt, Befrüchtungen
der Betroffenen mit einem verstärkten
Informationsoffensive begegnen zu wollen.
Der Steinbrück-Sprecher sagte, es sein ein „ordentliches
Gespräch“ gewesen, verwies aber auf weiter bestehende Konflikte. Der
Bayer-Sprecher bestätigte, dass Wenning für den Bau
der Pipeline einen neuen Beschluss des NRW-Landtages vorschlägt. Das
Unternehmen wolle noch mal die Bedeutung der CO-Pipeline für das Gemeinwohl in
NWR ausarbeiten.
„Wir
gehen davon aus, dass sich die Parteien und die Fraktionen des Landtags anschl.
Noch einmal mit dem Vorhaben befassen. Das parlamentarische Votum wird dann für
und den weiteren Weg weisen“, sagte der Sprecher.